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Die Österreicher:innen des Jahres

Sie waren 2023 herausragend. Darum vergibt "Die Presse" die Austria 23, den Award für die Österreicher:innen des Jahres in den Kategorien Erfolg International, Forschung, Humanitäres Engagement, Klimainitiative, Kulturerbe und Unternehmen mit Verantwortung.

In der Kategorie Kulturerbe gewann das Musikensemble Franui, das vor 30 Jahren auf der gleichnamigen Osttiroler Alm gegründet wurde. Und seither mit ihrem beschwingt-melancholischen Ton die Genre-Grenzen aufmischt und überwindet. Wie, davon überzeugten sie Gäste der Austria-Gala live bei ihrem Auftritt mit einer musikalischen Kostprobe.


Mit der Musicabanda Franui verbindet STINGL eine wundervolle Zusammenarbeit:

FAZIOLI beim FRANUI Hochkulturfestival


 

Auszug aus "Die Presse":

Von der Dorfwiese in die weite Musikwelt: Franui!

Sie nennen sich „Musicbanda“: Keine stilistische Facette, die sich musizieren lässt, ist vor ihnen sicher – von der dörflichen Blasmusik bis zur Oper.

Wenn Du einen Trauermarsch vier Mal so schnell spielst, ist es eine Polka“, erklärt Franui-Mastermind Andreas Schett. Es sind Beobachtungen und zugleich Musizieranweisungen dieser Art, die die Musicbanda zu dem machen, was die Fans seit mittlerweile 30 Jahren lieben.

„Musicbanda“ und „Franui“: Der Doppelname lässt sich als stilistisches Programm lesen. „Franui“ heißt eine Almwiese in Innervillgraten, einer 900-Seelen-Gemeinde im Osttiroler Bezirk Lienz, gelegen auf 1402 Metern. Hier sind die meisten Mitglieder der Musicbanda aufgewachsen. Das Wort „Franui“ sei rätoromanischen Ursprungs, verweise „auf die geografische Nähe zum ladinischen Sprachraum in den Dolomiten“, verrät das Ensemble. Aber nicht, was es übersetzt hieße: Das weiß nämlich niemand mehr. Nur die weitere Bedeutung ist klar: Franui, die Wiese, sie verweist auf eine alpine Splendid Isolation, auf eine Äquidistanz zu allem, auf ein Ganz-bei-sich-Sein, das zugleich alles möglich macht. Zumindest im Prinzip – denn seinerzeit gab’s auch Widerstand gegen das vehemente Durchlüften, mit dem Franui dem Dorfmief zu Leibe gerückt ist. Der internationaler Erfolg hat wohl als hilfreiche Rückkopplung auf die engste Heimat eingewirkt. Die Offenheit der entrückten Höhe, zum Jubiläum im August 2023 mit einem spektakulären dreitägigen „Hochkulturfestival“ gefeiert, lässt sich jedenfalls sofort auch musikalisch verstehen.

Apropos „Musicbanda“. „Banda“, der italienische Begriff für Blaskapelle, verweist auf eine ländliche Musizierpraxis, lebensbegleitend klingendes Spiel zwischen Ankunft und Abschied, Kirche und Gasthaus. „Die Hauptschauplätze unserer Musik“, merken Schett und Markus Kraler an, Franuis maßgebliche Arrangeure und Komponisten, „sind der Friedhof und der Tanzboden. An beiden Orten ist eine rechteckige Fläche das Zentrum der Aufmerksamkeit.“

Die „banda“ gibt es aber auch in der italienischen Oper als Bühnenmusik: eine Schneise zur Klassik aller Zeiten. Deshalb wird ja nicht nur auf Holz und Blech geblasen, sondern auch gegeigt und gesungen in Franui. Und „Music“, das verweist auf alles von Jazz bis Pop. In Summe geht das samt und sonders in und durch Herz wie Hirn. Franui versteht sich als „Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik“, und damit ist auch das Umspannen als Zusammenfassen, An-die-Brust-Drücken gemeint. Und ein bisserl Zwicken. Prominente Gäste helfen dabei mit Vergnügen: Florian Boesch, Dörte Lyssewski, Hans Magnus Enzensberger, Wolfgang Mitterer, Anna Prohaska, Die Strottern, Nikolaus Habjan, der BR-Chor.

Immer wieder topft Franui Klassiker um, legt deren (Volksmusik-)Wurzeln frei, düngt und veredelt ihre späteren Ableger: Schubert und Brahms, aber unbedingt auch Gustav Mahler, denn in Innervillgraten ist Toblach nicht weit. Oder Georg Kreisler mit seinen pechschwarzen Songs. Auf die Franui-Wiese verpflanzt, wächst das alles gen Himmel, Unkraut gibt es nicht. Und doch ist kein Blättchen, kein Halm, keine Note je zu viel bei ihren meisterhaft erblühenden Neufassungen. (wawe)

Unsere Flügel von FAZIOLI und SHIGERU KAWAI, sowie mehrere KAWAI K200 und K300 Pianos haben in der Musikschule Innsbruck ihr Zuhause gefunden.

Ein schöner KAWAI GL10ATX4 Flügel von STINGL Klaviere hat sein neues Zuhause in Innsbruck / Tirol gefunden!

Ein weiterer schöner KAWAI GL10ATX4 Flügel von STINGL Klaviere hat sein neues Zuhause in 1030 Wien gefunden!

Kawai veröffentlicht Updates für die MP11SE/MP7SE Stagepianos.

Instrumente aus dem Hause STINGL sind weltweit gefragt. Heute erfolgte die Anlieferung eines Pianos von Wien nach Paris.

Wir feiern das Lob von Star-Pianist Lukas Sternath für unseren FAZIOLI F278 Konzertflügel bei den Tiroler Festspielen Erl am 06.10.2023.

🎶 Tauchen Sie ein in die Welt zeitloser Eleganz und exquisiter Musikalität! 🎹 Unser neuester Schatz im Showroom ist der wunderschöne gebrauchte KAWAI GE2 Flügel.

Wir gratulieren der Musikschule Zöbern  zum Ankauf eines KAWAI Flügels aus dem Hause STINGL!

Wien, 06. Oktober 2023 - Auslieferung und Übergabe eines KAWAI NV10S Hybridflügels.

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